Gewächshaus – damit der Frühling früher beginnt

deuba aluminium gewaechshaus 763m³ mit fundament 250x190cm treibhaus gartenhaus fruehbeet pflanzenhaus aufzucht 440x440 - Gewächshaus - damit der Frühling früher beginntJedermann, der einen Garten besitzt, kann es gebrauchen " das Gewächshaus. Das Gewächshaus kann vielfältig genutzt werden, egal ob man sich für Zierpflanzen oder Nutzpflanzen im Garten entschieden hat. Man kann es ausschließlich zur Anzucht nutzen oder aber tatsächlich für die Gemüsepflanzen, die während der gesamten Wachstumsperiode im Gewächshaus verbleiben. Doch nicht alles ist so einfach, wie es scheint.

Wie groß darf das Gewächshaus sein?


Wie so üblich ist es die Größe des Gartens, die uns vorgibt, wie groß das Gewächshaus sein kann. Es versteht sich von selbst, dass das Gewächshaus die Optik des Gartens und des Hauses nicht zerstören sollte.

Wie findet man den optimalen Platz?


Es ist die Belichtung, die uns den richtigen Platz für das Gewächshaus anzeigt. Ist es angedacht, das Gewächshaus ganzjährig zu nutzen, so muss auf die Ost-West-Ausrichtung geachtet werden. Das bedeutet, dass die Längsachse in Nord-Süd-Richtung verläuft.

Das Gewächshaus muss, wenn es in der direkten Sonne steht, eine Möglichkeit der Beschattung haben. In sonnenreichen Sommern kann dies notwendig werden, um die Temperatur im Gewächshaus zu mildern. Einige Gewächshäuser haben keine transparenten Folien oder Gläser, sondern farbige. Diese nehmen ebenfalls einen Teil der Sonnenstrahlung auf. Dies bezieht sich auf freistehende Gewächshäuser. Bei Anlehngewächshäusern, die sich an eine Häuserwand schmiegen, sieht es natürlich anders aus. Hier sollte natürlich ebenfalls die sonnigste Seite des Hauses gewählt werden. Ist dies nicht möglich, sollte aber dennoch eine ausreichende Sonneneinstrahlung vorhanden sein. Die Nordseite, in den meisten Fällen auch die Ostseite sind eher ungeeignet. Sollten nur diese beiden Seiten zur Verfügung stehen, ist für eine ausreichende Isolation zu sorgen, damit auch an kühlen Sommertagen die gewünschte Temperatur entstehen kann.

Gewächshaus ist gleich Gewächshaus, nicht wahr?


Nein, so einfach ist es wirklich nicht. Worin sind die Unterschiede zu finden?

  • Das Material: Diesbezüglich stehen ein Holz- oder ein Aluminium- bzw. Stahlrahmen zur Auswahl. Natürlich kann auch gemauert werden. Doch ist hierfür grundsätzlich eine Baugenehmigung, zumindest aber eine Bauanzeige, notwendig. Des weiteren werden Glasscheiben, Hohlkammerplatten oder transparente Folie benötigt, damit ausreichend Licht in das Gewächshaus einfallen kann. Glasscheiben sind am effektivsten, leider aber auch am teuersten. Hohlkammerplatten hingegen sind recht günstig und dennoch mit einer langen Lebensdauer versehen. Sie sind leicht zu verbauen, sodass sie auch für den DIY-Gartenhausbesitzer eine gute Option darstellen. Sie sind sowohl für kleine wie auch große Gewächshäuser eine gute Alternative zum Glas. Letztlich stehen noch die Foliengewächshäuser zur Verfügung. Diese heizen sich ebenso schnell auf wie die beiden anderen. Jedoch kühlen sie ebenso schnell während der Abendstunden auch wieder aus. Zum Winter hin sind die Folien vorsichtshalber einzuholen. So können sie von der winterlichen Witterung nicht beeinträchtigt werden. Das Metallgestell kann im Garten verbleiben oder ebenfalls eingelagert werden.

  • Die Größe: Kleine Gewächshäuser können in jedem Garten aufgestellt werden. Teilweise sind sie derart konzipiert, dass auch auf einen kleinen Balkon oder eine Dachterrasse gestellt werden können. Das bedeutet, dass sie klein und leicht sowie später im Jahr leicht einzulagern sind. Je größer das Gewächshaus ist, desto höher werden die Anforderungen an den Standort. Auch ist bei Modelle aus Glas an das Fundament zu denken, damit es sicher steht und nicht nur aufgrund seines Gewichtes im Boden versinkt. Für die Foliengewächshäuser hingegen ist eine gute Bodenbefestigung gefragt, damit auch ein Sturm es nicht emporheben kann. Dadurch kann nämlich nicht nur die Folie Schaden davontragen. Auch kann das gesamte Gestell hochgehoben werden. Kommt es dann wieder herunter, besteht die Gefahr, dass das Gestell schwere Schäden erleiden kann. Auch hier kann eine gute Befestigung am Boden oder aber ein Fundament gute Dienste leisten. Anlehngewächshäuser sind in diesem Punkt unauffällig. Da sie am Gebäude verankert werden, stellt sich bei ihnen dieses Problem überhaupt nicht.

  • Der Zweck: Sehr gerne werden kleine Foliengewächshäuser zum Anziehen der Jungpflanzen im Frühjahr eingesetzt. Je nach Größe des Gartens können durchaus 2 bis 3 Anzuchtgewächshäuser benötigt werden. Im Laufe des Jahres haben hier nur wenige Tomatenpflanzen Platz. Auch andere, kleine Pflanzen können hier ihren extra warmen Wachstumsort erhalten. Handelt es sich um größere Pflanzen, die im Gewächshaus gedeihen sollen, muss auch dieses wachsen. Selbstverständlich ist es möglich, im Gewächshaus Regale zu errichten, auf denen die kleineren Pflanzen im Topf wachsen, während im anderen Bereich reguläre Beete und Rankhilfe zur Verfügung stehen. Gerade die Gewächshäuser aus Glas-/Stahlkombination oder Aluminium-/Hohlkammerkombination bieten hier viele Möglichkeiten, die es zu nutzen gilt. Ja länger im Jahr das Gewächshaus noch genutzt werden soll, desto stabiler sollte es gestaltet werden.

  • Zusatzausrüstung: Was wird außer des Gewächshauses benötigt, um die Pflanzen so gut wie möglich zu unterstützen? Wird ein Klettersystem für Gurken, Zucchinis oder Kürbisse, vielleicht auch Tomaten oder Paprika benötigt? Dies ist in kleinen Gewächshäusern nicht immer zu bewerkstelligen. In kleineren Modellen kann dies für vielleicht 2 Tomaten- und 1 Gurkenpflanzen montiert werden. Mehr geht nicht.

  • Hobby, Selbstversorger oder Profi: Auch diese Frage sollte beantwortet sein, wenn man das Gewächshaus letztlich bestellt bzw. baut. Das Gute an diesem Punkt ist allerdings, dass man gerne als Hobbygärtner anfangen und immer weitere, kleine Gewächshäuser daneben setzen kann. Besser man hat diese kleinen Gewächshäuser gut im Griff als ein großes, in dem alles kreuz und quer durcheinander wuchert und kein Durchkommen mehr vorhanden ist.


Gekauft oder selber gebaut?


Keine Frage: Die im Handel erhältlichen, großen Gewächshäuser sind zum Teil wirkliche Hingucker, die man sich auch gar nicht mehr wegdenken möchte. Aber es kann auch selber gebaut werden. Allerdings ist nicht zwangsläufig die Kostenfrage hiermit geklärt. Sicherlich sind gerade die großen, festen Modelle recht teuer. Doch ob man tatsächlich in jedem Fall eine große Einsparung erwirkt, wenn das Gewächshaus selber gebaut, sollte mit der eigenen Idee abgeglichen werden. Auch Heimwerker können kostenträchtiger Modelle von besonderer Schönheit und fantastischer Qualität in ihre Gärten zaubern.

Egal, ob Hobby oder Selbstversorger " ein Gewächshaus gibt dem Gärtner Möglichkeiten an die Hand, die zu einer verbesserten Ernte und vor allem auch einer erweiterten Gemüseauswahl einhergehen. Viele Pflanzen sind im Freiland anfällig, sodass sie im Gewächshaus einfach besser untergebracht sind. Auch können Schädlinge auf diese Weise leichter von den Pflanzen ferngehalten werden.

Für den begeisterten Gärtner ist das Gewächshaus immer eine fantastische Bereicherung, mit der weitere Träume wahr werden können.